„Gemeinsam heißt auch Teilen“

Panske und CDU informieren sich über die Arbeit der Ascheberger Tafel

Unter diesem Motto engagiert sich die Ascheberger Tafel seit mehr als 10 Jahren in der Gemeinde. Aus erster Hand konnte sich nun der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske zusammen mit Vertretern der CDU Ascheberg über die Arbeit der Tafel informieren.

„Die Tafel ist kein Teil des staatlichen Fürsorgesystems, welches erst einmal die Grundversorgung des Einzelnen sicherstellt. Uns geht es vor allem darum der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken und diesen einwandfreien Lebensmitteln mit der Weitergabe an bedürftige Menschen noch einen sinnvollen Zweck zugeben“, stellte Martin Hörster, Vorsitzender der Ascheberger Tafel, gleich zu Beginn des Besuchs der Christdemokraten fest. Mit der Abgabe von Lebensmitteln bleibt mehr Geld für andere Dinge. Damit ermögliche die Tafel den sozial Schwächeren stärker am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

In Ascheberg versorgt die Tafel um die 140 Bedarfsgemeinschaften. „Damit bewegen wir uns in einem für die Größe der Gemeinde normalen Bereich“, erklärte Hörster den CDU-Vertretern. „Viele der Bedürftigen bräuchten darüber hinaus Unterstützung bei der Organisation ihres Alltags“, verwies Hörster auf weitere wünschenswerte Unterstützungsmodelle. Die CDU-Vertreter zeigten sich beeindruckt von der professionellen und wichtigen Arbeit, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter an dieser Stelle für die Gesellschaft leisten, sowie von den renovierten Räumlichkeiten.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Essen wurde insbesondere die mangelnde gesellschaftliche Wertschätzung für die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als ein großes Problem für viele Tafeln angesehen. Die anwesenden Mitarbeiterinnen wünschten sich für die Tafeln insgesamt eine höhere Akzeptanz. Geld bräuchte man von der Gemeinde nicht, da sei man gut aufgestellt, waren sich die Vertreter der Tafel einig. Dabei freute sich Hörster über die überwiegende Wertschätzung ihrer Arbeit in der ganzen Gemeinde sowie über die unkomplizierten Kontakte zur Gemeindeverwaltung und zu Vertretern der Politik. Dietmar Panske, CDU-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter, bedankte sich zum Schluss bei Martin Hörster und seinem Team für deren Einsatz: „Wir sind wirklich froh, dass Sie sich so engagieren und ein solches Netzwerk auch zu den Tafeln in der Region geschaffen haben.“

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